Unser Lagerplatz

Das Lager war direkt am Ufer aufgebaut. Nur wenige Meter entfernt trieb eine Herde Paviane ihr Unwesen. Sie sorgten schon dafür, dass wir den Sonnenaufgang nicht verpassten. Das Lager war in keiner Weise nach aussen gesichert, jedes im Delta lebende Tier hatte freien Zutritt.

Nachmittags gab es keine Aktivität. Wir waren genauso faul, wie die gesamte Tierwelt um uns herum.

Zu dieser Zeit ist es schwer, das Wild ausfindig zu machen.

Hier sehen wir Kelly beim Abwasch.

Gekocht und gewaschen wurde mit Wasser aus dem Delta. Wir hatten uns darum in Maun mit Mineralwasser eingedeckt. Kaffee und Tee wurde ebenfalls mit Deltawasser aufgebrüht, es gab keinerlei Probleme.

Es war geradezu unglaublich, welche Menues Kelly auf dem offenen Feuer zauberte. Mittags wie abends bestand ein Menue grundsätzlich aus 2 Sorten Fleisch, gemischtes Gemüse, Kartoffeln in unterschiedlichster Form plus Reis oder Nudeln. Frische Salate, für das Auge bezaubernd angerichtet, krönten jede Mahlzeit.

Dusche und Waschplatz.

Der Vorhang versperrte die Sicht ins Lager. Geduscht wurde mit erhitztem Wasser aus dem Delta, der Luxusfußboden bestand aus Bananenblättern.

Sehr belustigend: während wir nackt unter der Dusche standen, wurden wir von den Pavianen, nur einige Meter entfernt, genauestens beobachtet.

Es ist fantastisch, wie wohl man sich unter diesen Umständen fühlen kann.

Die Luxustoilette.